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ahrensburg24.de: Kampferprobt in einer wechselvollen Parteigeschichte

Werner Zywietz ist 50 Jahre in der FDP

Ammersbek (ve). Ein halbes Jahrhundert seines Lebens hat Werner Zywietz jetzt mit der FDP verbracht. Diese “Goldene Hochzeit” hat er heute mit Freunden und Weggefährten im Ammersbeker Pferdestall gefeiert. Für die 50-jährige Mitgliedschaft gab es eine Ehrennadel und Respekt und Anerkennung von den Liberalen.

Werner Zywietz wurde von dem FDP-Landesvorsitzenden für 50 Jahre Parteizugehörigkeit geehrt.

Werner Zywietz (rechts) wurde von dem FDP-Landesvorsitzenden Heiner Garg für 50 Jahre Parteizugehörigkeit geehrt.

Der Landesvorsitzende Dr. Heiner Garg kam zum Gratulieren, die Kreisvorsitzende Anita Klahn und die Europapolitikerin Britta Reimers. Bürgervorsteherin Ingeborg Reckling und Bürgermeister Horst Ansén (beide SPD) ebenfalls – und viele liberale Freunde aus dem eigenen und den benachbarten Ortsvereinen. Wolfgang Kubicki grüßte per Videobotschaft, Guido Westerwelle per Brief.

Durchhaltevermögen in einer wechselvollen Parteigeschichte

Wer wie Werner Zywietz in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Politik gemacht hat, hat aufregende Zeiten hinter sich. Demokratische und nicht immer demokratische Kräfte zogen an der Politik, “die FDP hat Höhen und Tiefen – und ich meine Höhen und Tiefen – durchgemacht”, nannte es Heiner Garg.

Die Familie feierte mit: Bruder Erwin Zywietz, Ehefrau Ülle, Enkelin Birgit und Sohn Indrek mit Werner Zywietz (von links).

Die Familie feierte mit: Bruder Erwin Zywietz, Ehefrau Ülle, Enkelin Birgit und Sohn Indrek mit Werner Zywietz (von links).

Werner Zywietz zog 1972 in den Bundestag ein, verlor 1983 sein Mandat, wurde in der Zeit, als die FDP Schleswig-Holstein von den Wählern aus dem Parlament geschickt wurde, ihr Landesvorsitzender und rückte 1987 wieder in den Bundestag ein. In den Jahren 1977 bis 1979 war er sogar Abgeordneter im EU-Parlament. Und er gründete den Ammersbeker Ortsverein.

“Wir wollten etwas verändern”

In die Politik hat ihn unter anderem eines gebracht, erzählt er seinen Gästen im Gespräch mit Dr. Bernd Buchholz: “Der Wehrdienst. Ich war Wehrpflichtiger zu Zeiten des Mauerbaus, ich musste mit allen möglichen Waffen das Schießen üben – und ich wusste nicht, wann ich diese Waffen einmal einsetzen musste. Wer entscheidet dies? Die Politik.” Und dann war da noch der Veränderungsdrang: “Es war die Zeit der 68er-Generation, wir wollten etwas verändern.”

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Als Betriebswirt und Angestellter eines großen Mineralölkonzerns wurde Werner Zywietz Energiepolitischer Sprecher seiner Partei. Und dann kam die erste Energiekrise: “Nicht alles, was in den klugen Parteiprogrammen steht, ist für die politische Arbeit wichtig”, erinnert er sich schmunzelnd. “Zur Energiekrise stand da nichts, da mussten wir Antworten finden.”

Dem Nachwuchs eine Chance geben

Werner Zywietz im Gespräch mi Bernd Buchholz.

Werner Zywietz im Gespräch mi Bernd Buchholz.

Antworten gefunden hat er auch in Ammersbek. Nicht nur als Mitglied im Ortsverein, sondern als Gastgeber: “Er hat alle viertel Jahr Nachwuchskräfte zur sogenannten Ammersbeker Runde zu sich nach Hause eingeladen”, erinnert sich Bernd Buchholz. “Auch ich war dabei als Jungliberaler dabei und bin dankbar dafür, was wir auf seinem Sofa alles besprechen durften.” Britta Reimers ergänzte es später aus ihrer Sicht: “Von Menschen wie Ihnen lerne ich besonders gerne. Sie haben auch die Tiefen der Partei mit durchgestanden.”

Einen ausführlichen Rückblick auf 50 Jahre politische Arbeit trug die Kreisvorsitzende Anita Klahn mit Unterstützung von Inga Vosgerau vor. Und erinnerte dabei an die Eigenart des gebürtigen Ostpreußen, seine Meinung deutlich zu vertreten. Etwa, dass er bereits in den 70er Jahren die Entwicklung neuer Technologien zur Energiegewinnung gefordert hat, dass er gegenüber Innenminister Werner Meihofer oder Friedrich Zimmermann deutliche Worte gefunden hat – und das er als Torwart des FC Bundestag das Tor des Fernsehstart Hans Rosenthal zum 2:1 nicht hat verhindern können.

Ehrenmitgliedschaft für Antje Holz

Und teilen kann Werner Zywietz, so scheint es: Im Rahmen seiner Feier, die vom Ammersbeker Ortsverein vornehmlich von Gabriela Spaete organisiert worden war, wurde Antje Holz, die mit ihm vor 30 Jahren den Ammersbeker Ortsverein gegründet hat, vom amtierenden FDP-Ortsvorsitzenden Hans-Hinrich Sönksen zum Ehrenmitglied ernannt. “An einem Tag, an dem wir 50 Jahre Parteizughörigkeit feiern, nehme ich das in Demut an”, so die rüstige Dame.

Sie wurde heute Ehrenmitglied des Ammersbeker Ortsvereins: Anita Holz mit Werner Zywietz und Heiner Garg.

Sie wurde heute Ehrenmitglied des Ammersbeker Ortsvereins: Antje Holz mit Werner Zywietz und Heiner Garg.

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