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FDP Ammersbek auf Facebook

FDP Ammersbek setzt sich seit Jahren für die Abschaffung der Baumschutzsatzung ein.

 

Die Gemeinde Ammersbek sucht seit Jahren nach geeigneten Grundstücken für Ersatzpflanzungen. Das Problem wurde im Jahr 2011 seitens der Verwaltung erkannt und mit Mehrheiten von SPD und Bündnis 90/Die Grünen konnte die Satzung geändert werden. Seitdem zahlt der Bürger für jede genehmigte Fällung pro Baum mindestens 1.180 € statt  254 €.

Das Ziel von SPD und Grünen war seinerzeit, den Bürger zum Nachdenken anzuregen und dadurch zu verhindern, dass unüberlegt Bäume gefällt werden. Leider ist dieses Ziel nicht erreicht worden.

Nach wie vor werden entsprechende Anträge gestellt. Oft sind es Bäume, die entweder abgestorben sind, Schaden anrichten oder die Sicherheit des Grundstückeigentümers im Einzelnen nicht mehr gewährleisten können. Zusätzlich kann die Gemeinde durch fehlende Ersatzflächen die Neuanpflanzung nicht erfüllen.  

Wir als FDP Ammersbek sind immer noch der Meinung: im eigenen Garten sollte auch selbstständig entschieden werden!

Laut Baumschutzsatzung ist die Gemeinde verpflichtet, innerhalb eines halben Jahres oder bis zur nächsten Pflanzperiode, Ersatzpflanzungen vorzunehmen. 20 Bäume hat die Gemeinde jetzt im Hau-Ruck-Verfahren auf einem gemeindeeigenen Grundstück gepflanzt. Dieses Grundstück ist mit der Maßnahme zur Erweiterung der Kindertagesstätte, Schule, Sportanlagen usw. gekauft worden. 

Die Aussagen vom Bürgermeister sehen wir sehr kritisch. Der Bolzplatz ist von Jugendlichen bespielt worden und das bis zum Schluss. Da störten keine maroden Tore oder Maulwurfshügel. Aus Sicht der FDP Fraktion ist es daher nicht haltbar, die viel zu enge Baumpflanzung zu akzeptieren und den Bolzplatz dafür aufzugeben. 

Zusätzlich ist die Nachhaltigkeit der Ersatzpflanzung nicht gegeben, da es bereits nach 15 Jahren durch die gewachsenen Baumkronen zwangsläufig zu Fällungen kommen wird. Wir sehen das Ganze als Schildbürgerstreich, vergleichbar mit der Baumschutzsatzung und stehen für eine Änderung/Abschaffung der Baumschutzsatzung, um dem Bürger wieder die Freiheit in seinem Garten zu gewährleisten.

Ammersbek
ABENDBLATT.DE|VON LUTZ WENDLER

 

Komunnale Baumschutzsatzungen - Ein Ärgernis für den Bürger?

Das Schreiben die Ammersbeker Grünen auf Ihrer Internet Seite. Wir als FDP Ammersbek stimmen dem im Grundsatz zu, aber differenzierter:

Bäume hatten schon immer eine besondere Bedeutung für den Menschen. Insbesondere Linden wurden in Schleswig-Holstein gerne zum Schutz neben die Höfe gepflanzt, sie waren Zeugen vom Werden und Vergehen der Bauerngenerationen. Heute schützen Bäume ganz praktisch vor Staub, Lärm und Hitze, je älter desto mehr. Viele Städter und Zeitgetriebene ziehen ins Grüne, aber dann empfinden sie Bäume schnell als lästig. Schattenwurf stört das Bräunen im Liegestuhl und Laubfall macht Arbeit im Garten.
So die Ammersbeker Grünen.


Stimmt, sagen wir Liberale in Ammersbek. Aber welche Schlussfolgerung ziehen die Grünen daraus? Durch eine Baumschutzsatzung wollen diese den Bürger bevormunden. Wer nach Ammersbek ziehen und sich dort ein Grundstück erwerben möchte, der möchte doch sein Grundstück, Haus und Garten nach eigenen Vorstellungen gestalten. Spazieren sie doch einmal mit offenen Augen durch Ammersbek. Realisieren sie die vielen vorbildlich angelegten, gepflegten Gärten und vor allem die vielen neu gepflanzten Bäume. Da steckt viel Eigeninitiative und Eigenverantwortung mit Liebe zur Natur drin. Ammersbek besteht zu 75% aus reiner Landschaft mit Feldern, Knicks und nicht zu vergessen dem Brook.

Der Kampf um die Freiheit im eigenen Garten

FDP Ammersbek will Baumsatzung abschaffen wir setzen auf Verantwortungsbewusstsein der Bürger. Im Juni 2011 hat der FDP-Ortsverband Ammersbek den Antrag an die Gemeinde  gestellt, sich doch für die Abschaffung der Baumsatzung einzusetzen. In der FDP-Fraktion gibt es schon seit einiger Zeit die Bestrebungen diese Reglementierung aufzuheben. Wir werden den Antrag erneut  dem zuständigen Umweltausschuss stellen.

Damit möchten wir als FDP Ortsverband Ammersbek unser Wahlversprechen einhalten.

Ahrensburg 24.de M.V.: Baumschutzsatzung

FDP Ammersbek und die Baumsatzung: Der Kampf um die Freiheit im eigenen Garten

Veröffentlicht am: 19. September 2014

Ammersbek (ve/pm). Die FDP Ammersbek will die Baumsatzung der Gemeinde abschaffen und setzt “auf Verantwortungsbewusstsein der Bürger”. Ihr “Kampf um die Freiheit im eigenen Garten”, wie sie es nennt, wird im Umweltausschuss am Montag, 22. September 2014, sowie im Bauauschuss am Montag, 29. September 2014, beraten.

Die FDP setzt beim Baumschutz auf das Verantwortungsgefühl der Bürgerinnen und Bürger.

Die FDP setzt beim Baumschutz auf das Verantwortungsgefühl der Bürgerinnen und Bürger.

„Wir sind uns sicher, dass die Bürger nicht wahllos Bäume fällen werden“, erklärt Hans-Hinrich Sönksen, Ortsverbandsvorsitzender der FDP Ammersbek, die Hintergründe des Antrags. Schließlich wollten die meisten Bürger selber gerne in einer grünen Umgebung wohnen. Es gäbe beste Beispiele dafür, dass nach der Abschaffung der Baumschutzsatzung in anderen Gemeinden “nicht die Kettensäge dauerhaft heiß gelaufen ist oder die Gemeinde eine baumfreie Zone geworden wäre”.

Schont die Haushalt, baut Bürokratie ab

Die Baumsatzung stammt nach Ansicht der FDP aus einer Zeit, in der das Umweltbewusstsein der Bürger “noch nicht ausgeprägt war”. Sönksen: “Das hat sich aber inzwischen grundlegend geändert. Die Bürger gehen sehr verantwortungsbewusst mit dieser Frage um.” Darüber hinaus sei es aufgrund der angespannten Haushaltslage der Gemeinde und zahlreicher Herausforderungen im Bereich der Grünpflege nicht vertretbar, dass sich ein Mitarbeiter in der Verwaltung überwiegend mit gerade einmal 20- bis 30 Fällen im Jahr beschäftigen muss. Die Abschaffung der Satzung sei daher ein gutes Beispiel für Bürokratieabbau, der selbstständig auf örtlicher Ebene initiiert werden könne.

Weiter würden durch die Abschaffung der Satzung auch zahlreiche Bäume erhalten bleiben, argumentiert die FDP. Sönksen: “Viele Leute fällen einen Baum, weil sie Angst haben, dass er irgendwann zu groß wird und dann unter die Baumsatzung fällt. Ein Baum auf Zeit muss in Zukunft wieder möglich sein.” In eigener Verantwortung solle der Bürger die Pflege seiner Bäume bestimmen, um gesamtgesellschaftliche Aufgaben zu übernehmen. Bei der Pflege der privaten Bäume und den Kosten, die bei Reparaturen entstehen – zum Beispiel wenn ein Baum das Pflaster der Fußwege hochdrückt oder das Mauerwerk beschädigt – lasse die Gemeinde allerdings den Baumbesitzer im Regen stehen. Auch das sei für die FDP ein Argument für die Abschaffung der Regelung.

Sönksen: “An dieser Stelle muss Politik dem Bürger nicht vorgeben, was gut für ihn ist. Das wissen die Bürgerinnern und Bürger sehr gut selbst. Schließlich wird sich kaum jemand an einem heißen Sommertag auf eine grün angestrichene Betonplatte setzen, sondern den Schatten eines Baumes vorziehen. Wir sind davon überzeugt, dass sich trotz Abschaffung der Baumsatzung die Gemeinde Ammersbek weiterhin in einer grünen lebenswerten Oase befinden wird.”

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